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Detlefsen-Museum im Brockdorff-Palais in Glückstadt

Das Detlefsen-Museum im Brockdorff-Palais

Am Fleth 43
25348 Glückstadt
Tel. 0 41 24 - 93 05 20
museum@glueckstadt.de

Museumsleitung
Christian Boldt M.A.

Öffnungszeiten
Di – So 14-17 Uhr

Bürozeiten
Di – Do 9-12 Uhr



Eintrittspreise
Eintritt: 4,00 €,
ermäßigt: 2,50 €
Gruppen ab 10 Pers. : 2,50 €
Kinder unter 14 Jahren frei
Führungen auf Anfrage: 5,00 € pro Person, ab 6 Pers. zzgl. Eintritt





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Das Detlefsen-Museum im Brockdorff-Palais



  Begleitprogramm zur Ausstellung
Abenteuerlust
und Forscherdrang
Schleswig-Holsteinische und Hamburgische Abenteurer, Entdecker und Pioniere


Zu dieser Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm.

Das Programm finden Sie hier.



   



Wiebcke Logemann, Plakat - Congo


 

Studio-Ausstellung
CONGO

Eröffnung
Sonntag, 01. September um 11:30 Uhr
Laufzeit: bis 29. März 2020

BEGRÜSSUNG:
Christian Boldt, M.A., Leiter Detlefsen-Museum

Das Detlefsen-Museum zeigt parallel zur Ausstellung „Mit Abenteuerlust und Forscherdrang“ eine Ausstellung von Manuel Zint über eine missglückte Expedition ins innerste Afrika mit dem Titel „CONGO“. Zur Eröffnung der Congo-Ausstellung am Sonntag, 1. September 2019 um 11.30 wird die Kunsthistorikerin Silke Eikermann-Moseberg die Einführung in die Ausstellung übernehmen und der Künstler Manuel Zint aus den Tagebüchern des Forschers Jules Coquilhat lesen.

Auszug aus den Vorbemerkungen zum Tagebuch:

„1886 und 1887 begab sich der belgische Reporter Jules Coquilhat auf drei Expeditionen hinter die Stromschnellen der Stanley-Falls, weit in das Innere des Kongo-Becken. Coquilhats Interesse galt in erster Linie der Suche nach dem sagenumwobenen Baum Discopodium Penninervium, einem außerdordentlich seltenen Nachtschattengewächs, welches Berichten zufolge dem größten Nachtfalter der Welt Heimat und Nahrung geben sollte. Der Sechsundzwanzigjährige schrieb zu dieser Zeit für das Pariser Entdecker-Journal und im Auftrag der Internationalen Afrika-Gesellschaft. Im Herbst gelangte er an einen der nördlichen Zuflüsse namens Aruwimi, begleitet von seinem Freund und Geliebten Boris Favorski, weltbekannt als russischer Ballett-Tänzer und Choreograph unter dem Künstlernamen Wanja Wassilijwitsch. Während Jules nach der Pflanze forschte, lockten den Russen Gerüchte über einen spirituellen „Ur-Tanz“ eines mysteriösen Eingeborenen-Stammes im Herzen des dunklen Kontinents. Offiziell war er jedoch nach Afrika bestellt worden, um in Leopoldville (dem heutigen Kinshasa) das erste Opernhaus auf afrikanischem Boden zu errichten.

Die tagebuchartigen Aufzeichnungen Jules Coquilhats, die von seinen drei Expeditionen in das Kongo-Becken berichten, gehörten bis weit in die 1950er Jahre zum kulturellen Allgemeingut in seinem Heimatland Belgien – waren Schulstoff, wurden auf Zelluloid gebannt und auf die Bretter gestellt, welche die Welt bedeuten. Und dieses trotz – oder gerade wegen – ihres spärlichen Umfanges. 124 Tagen im afrikanischen Dschungel von September 1886 bis Mai 1887 stehen weniger als 35 Seiten an Eintragungen gegenüber. Vieles davon in knappster Form, belanglos, widersprüchlich, undatiert. In ihrer Zerfahrenheit und Disziplinlosigkeit spiegeln sie Coquilhats mangelnde Fähigkeiten als Expeditionsleiter getreulich wider. Jedoch: zwischen all den Verfehlungen finden sich immer wieder wahre Perlen von geradezu poetischer Qualität, die – seltsam genug – von Coquilhat bereits selbst mit kleinen Überschriften versehen sind, als handele es sich weniger um Tatsachenberichte als um literarische Skizzen. Margarethe Thevault hat die Texte 1923 nicht nur ins Deutsche, Russische und Englische übertragen, sondern unter dem Titel „Congo“ auch als Herausgeberin in einer Form zusammengestellt, die einzelne Auszüge verschiedener Expeditionen zu einer geschlossenen Geschichte verdichten und damit den Grundstein für deren literarischen Erfolg gelegt. In einigen Fällen scheint sie jedoch auch direkten Einfluss auf den Text genommen zu haben – in mehreren Abschnitten sind die Aufzeichnungen des originalen Tagebuchs wegen seines schlechten Zustandes oder mangelnder Deutlichkeit der Schrift gar nicht lesbar, sodass die Autorenschaft in diesen Fällen ungeklärt bleiben muss.“

Manuel Zint beschäftigt sich in seinen Installationen mit dem Transfer von geografischen und zeitlichen Räumen, bzw. deren Verschiebung und Überlagerung. Ein bevorzugtes Mittel der Betrachtung von Realität und empfundener Wirklichkeit stellt für ihn die Herstellung "fiktiver Historien" dar - indem er augenscheinlich erfundene Geschichtsbezüge, Berufe oder Biografien völkerkundlich so aufbereitet, dass sie dem Gestus des Wahrheitsanspruches entsprechen. Dadurch schafft er eine nachvollziehbare Parallelwirklichkeit. Dieses ermöglicht dem Betrachter eine kritische Auseinandersetzung mit seinem persönlichen Realitäts- und Wirklichkeitsbegriff.


Mit freundlicher Unterstützung des
Vereins der Freunde und Förderer des Detlefsen-Museums e.V.





   

  Ausstellung
Abenteuerlust
und Forscherdrang
Schleswig-Holsteinische und Hamburgische Abenteurer, Entdecker und Pioniere

Eröffnung
Sonntag, 19. Mai 2019 um 11:30 Uhr
Laufzeit: bis 29. März 2020


Ein spannendes und abenteuerliches Kaleidoskop an ganz besonderen Persönlichkeiten wird sich dem Besucher eröffnen, wobei nicht nur die Berücksichtigung finden, die rein geographisch oder naturkundlich in Übersee tätig wurden, sondern auch jene, die sich in besonderer Weise mit der Umgebung ferner Landstriche künstlerisch betätigten und auf individuelle Weise Werke schufen, die fremde Kontinente maßgeblich darstellen. So wird man rund um die Welt reisen, beginnend 1599 bis in die heutige Zeit. Exponate von den Expeditionen vom Rhinozerosschädel bis zum Schmetterling werden anschaulich die Reisen illustrieren und zeugen von der Lebensleistung der Protagonisten.



   

  Dauerausstellung
Die Geschichte der Stadt Glückstadt

Nun ist es endlich soweit: Nachdem im Sommer diesen Jahres bereits der Großteil der Schausammlung mit einem neuen inhaltlichen Konzept der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht werden konnte, ist nun auch die überarbeitete Abteilung zur Geschichte der Stadt Glückstadt fertig!

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  Service
Heiraten in einer historischen Bauernstube im Detlefsen-Museum
Geben Sie sich das Jawort in unserer zauberhaften Döns aus dem 18. Jahrhundert, einer kostbar ausgestatteten Bauernstube aus den holsteinischen Elbmarschen.

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